Gästebuch

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Beat Hänni aus CongessCenter Basel

Freitag, 31-10-14 21:31

Liebe Sibylle, lieber Michael
Ihr habt extra für den Humorkongress vom 25./26. Oktober 2014 im CongressCenter Basel ein EXTRA-Programm auf die Bühne gebracht. In jeder Hinsicht extra. Über 100 Kongressteilnehmer aus nah und fern habt Ihr spritzig, pfiffig und musikalisch unterhalten. Die deutschen Gäste staunten ob so viel geschwisterlicher und grandioser Unterhaltung in unserer kleinen Schweiz.
Geschickt habt ihr den roten Humorfaden des Kongress-Themas durch Eure Nummern gezogen. Es war eben...extra. Eine göttliche Eingabe des OK Chefs, Euch für diesen Abend zu gewinnen.
Vielen Dank!
Beat Hänni

 

Ruedi und Eveline Meier-Graf aus Romanshorn

Sonntag, 05-10-14 14:48

Liebe Frau Schrager

Wie vereinbart haben wir Birkenmeiers mit ihrem neuen Programm in Winterthur visioniert. Vielen Dank für die Reservation des Gästetickets.
Zum einen: brillant, witzig, intensiv, dicht, Songs und Klavierspiel perfekt. Kurz: Machart und Präsentation – ausgezeichnet.
Zum andern: inhaltlich ein Rundumschlag, besser noch: ein Kahlschlag. Die Schule kommt dran, die Väter, die Politiker, die Kirche, … für uns zu schwarz, zu pessimistisch, fast bedrückend. Dabei kennen wir so viele gute Lehrkräfte, Politiker, Eltern, …
Kommt dazu, dass nach unserer Einschätzung dem Abend bei allen genannten Qualitäten etwas weitgehend fehlt, nämlich Unterhaltungswert. Ich vermute, dass die Birkenmeiers bei einem städtischen Publikum weit besser ankommen als bei uns im doch ländlichen Oberthurgau.

Ich bedaure, dass es mit Romanshorn daher nichts wird und wir bedanken uns für Ihre Bemühungen sehr.
Mit herzlichem Gruss
Ruedi und Eveline Meier-Graf

 

Susanne Ciervo aus Fehraltorf

Samstag, 13-09-14 12:55

Liebe Kabarettisten

Nochmals: es war für mich ein toller Abend, voller Genuss und aktiv wacher Geist. Einfach klares, ungeschminktes, unverschnörkeltes Kabarett, mit faszinierend stark aussagenden Wortspielereien, Ernsthaftigkeit, Tabuthemen, Gesang, Musik und pinken Schuhen, pink Würfel, pink Ordner, pink T-Shirt und pink Lippenstift. Mein Bravo. Zu gerne wüsste ich, wo ich auch solche Schuhe kaufen könnte.

 

Thomas Brunnschweiler

Dienstag, 29-04-14 22:48

Politisches Kabarett vom Feinsten

Wer Gelegenheit hatte, die „Tryouts“ – „ Usprobiererli“ – des neuen Programms „Dings“ des Theaterkabaretts Birkenmeier zu sehen, weiss spätestens jetzt, dass es auch im Land des kapitalbringenden Schweigens lustiges politisches Kabarett gibt. Sibylle und Michael Birkenmeier lassen die seichte Biederkeit des konsensorientierten Schenkelklopfhumors weit hinter sich – und damit fast die ganze Humorszene der Schweiz. In ihrem Programm kehren sie zuerst die Rollen um und machen sich zu zertifizierten Zuschauern, die das Publikum via Facebook und Twitter in seiner Selbstentblössung beobachten. Dann geht es Schlag auf Schlag: Kindererziehung, schweizerische Schockstarre, Schule, Ich-Krieg, das gespaltene Individuum, die angebliche Neidkultur, WEF, NSA-Affäre und Demokratie werden thematisiert – kritisch, subtil, bitterböse, oft so charmant verpackt, dass die Wut über die Zu-Tode-Optimierer, Zasterzienser und Effizienser nur noch sublim durchblitzt. Die Ode an Snowden („wow denn?“) ist ebenso genial wie die rasant vorgetragene Kurzoperette über die Schweizer Demokratie und Michael Birkenmeiers Lied vom depressiven Medikamentenverweigerer. Das Duo Birkenmeier beherrscht nicht nur dramaturgisches Timing, Sprache, Gesang, Dialekte und Sprachspiel, sondern begleitet sich auch virtuos selbst mit Cello und Klavier. Die einen zählen sie zu den Relikten aus der guten alten Zeit des politischen Kabaretts, aber man könnte sie auch als Fackelträger bezeichnen, die das Feuer für eine Gesinnung ohne Maulkorb und verordnetes Schweigen am Leben erhalten. Ein Kompliment geht an Georg Darvas, den Regisseur von „Dings“. Unbedingt ansehen; im Tabourettli in Basel vom 7.bis 10. Mai und vom 14. bis 17. Mai.

 

anita hettich aus bern

Sonntag, 27-04-14 13:44

liebe birkenmeiers,
bewegt, berührt, belästigt durch den provozierten blick auf die gesellschaft, deren teil man auch als nichtstandardbürgerin ist und bleibt - und somit rundum bereichert verliess ich eure vorstellung von "dings" gestern abend. stillbleiben war ja erlaubt, wegsehen unmöglich, eine grandiose leistung, ein feuerwerk an konfrontation, das ihr da mit faszinierender energie und dichte ohne hänger und ohne wenn und aber an die menschen heranträgt. eure arbeit verdient allergrössten respekt und bewunderung. ich würde mir wünschen, dass ihr noch lange damit weitermacht. mein blick auf geschehnisse und meinen umgang damit habt ihr nachhaltig verstellt. tiefen dank euch und dem, der mich zu dem abend mitgenommen hat.

 
 

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