Gästebuch

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Freitag, 25-04-14 23:07

Liebe Sibylle und
Lieber Michael
Seit Jahrzehnten verfolgen, begleiten, besuchen und geniessen wir Eure Aufführungen.
Vielen herzlichen Dank für den intensiven, vollen und tollen gestrigen Abend!
Die Themen sind aktuell und berühren. Da wir zur Zeit als Lehrpersonen aktiv sind, berührten uns diese Themen ganz besonders. Wir sind hell begeistert vom neuen Programm.
Bravo! Gute weitere Aufführungen! Ein grosses Danke für Eure neue sprachlich-musikalisch-kabarettistische Kreation!
Ich liebe das Klavierspiel und das Singen.
Alles Liebe und Gute! Viel Kraft und Freude!

 

Rolf Burkhard

Montag, 20-01-14 10:09

Liebe Sibylle, lieber Michael

Ich danke euch nochmals ganz herzlich für die beiden wunderbaren Vorstellungen, die ihr am vergangenen Samstag in Lyss gegeben habt. Die Art und Weise, wie ihr die relevanten Themen der Schule aufgreift und "griffig verarbeitet", ist unvergleichlich und sehr eindrücklich.

Sehr gerne würde ich nun mit Erwin Schnyder (unser Schulentwicklungsbegleiter vom Institut für Weiterbildung der PH Bern) Vorüberlegungen anstellen, wie wir ein Extraprogramm von euch in unseren Schulentwicklungsprozess einbauen können. Wie erwähnt, bin ich froh, wenn ihr mir da ein wenig Hintergrundinformationen zu euren Möglichkeiten und zu eurer Arbeitsweise an einem solchen Fortbildungstag liefern könnt.

Vielen Dank und herzliche Grüsse

Rolf Burkhard, Schulleiter Lyss

 

Beat Raaflaub

Montag, 20-01-14 10:06

Lieber Frau und Herr Birkenmeier

Begeisterungsstürme eines zahlreichen Publikums, das die Ironie, den scharfzüngigen Witz, die hohe Musikalität und die teilweise bizarre Schauspielkunst von Sibylle und Michael Birkenmeier zu schätzen und bewundern weiss. Die Pointen folgen sich Schlag auf Schlag und immer wieder herrscht grosse Betroffenheit über die schonungslose Offenlegung unserer ureigensten Probleme. Die Sprachkunst ist unübertrefflich. Kabarett auf höchstem Niveau. Birkenmeiers kommen mit wenig Material und Technik aus und passen sich den Gegebenheiten von Veranstaltung und Raum auf höchst unkomplizierte Weise an. Ein Idealfall für jeden Veranstalter!

Freundliche Grüsse
Beat Raaflaub

 

Daniela

Dienstag, 12-11-13 11:37

Liebe Sibylle,

Euere wirk-lich starke Aufführung Weltformat hat mich sprachlos gemacht, für 2 Stunden und eine ganze Nacht. Aber heute Morgen bin ich sprachvoller den je.
Gestern Abend in Lichtenteig durfte Kabarett vom feinsten,
kraftvoll, gezielt, sinnig, anspruchsvoll, geistreich erleben, mitdenken und fühlen und eigentlich war es für mich schmerzhaft, es ging mir sehr unter die Haut, hat wie ein hömoopatisches Mittel meine Seele berührt, durchgeschüttelt und zwar in einer ziemlich starken Potenzierung.
Gestern Abend habe ich grosses Theater eben Weltformat, nein Weltklasse
erlebt. Für mich hat Euer Werk eine definitiv ansteckende Wirkung.
Es war gelebtes, kein gespieltes Kabaretttheater,
bissig schmerzhaft, für mich wahrhaftig und ausgereift.
Das Lachen blieb mir wahrhaftig ab und zu im Halse stecken,
vermutlich weil es meine Empfindungen zurückgespiegelt, vom Leben, den Gefahren denen wir ausgesetzt sind, immerzu.

Der Wahn der Welt…. Frau, Mann, Politik, Macht, Ohnmacht… ich lasse ich mich von „ den Anderen“ narkotisieren, gestern habt Ihr mich von der Gefahr des Schläfrigwerdens aufgeschreckt?, vielleicht sogar ganz aufgeweckt, mal schauen was
damit passiert…was es für eine Langzeitwirkung auslöst?.
Ich fühle mich durch Euer Weltformat nicht formatiert, aber
beraten und ermutigt noch mehr auf mich zu horchen und nein zu sagen, zu dem möglichen, gefährdenden Un –Sinn.

„ Man kann sich dem Sog der Masse und der Billigkeit nicht mit Sicherheit überlassen, um aus dem Umständen ihrer selbst herausgekommen. Aber durch Einfachheit bekommt Gewichtiges Leichtigkeit, das Komplizierte würde einfach werden und doch an Komplexität gewinnen, keine Umstände und keine sozialen Hürden scheuen, mühelos über sie hinweg gehen, Triviales,
Metaphysik und Alltag elegant einfassen, aufheben und leicht machen.
Die Lösung zeigt sich in allem, dass man einfach aufhören kann…ohne etwas hinzuzusetzen, weil alles klar wird.
(Hannes Böhringer Philosoph Berlin, zum Thema „Einfach Aufhören“)

Mit liebe Gruess Daniela

 

Markus Merz

Montag, 17-12-12 13:14

Sehr geehrte Frau und Herr Birkenmeier

Sie erinnern sich an unser Gespräch im Foyer nach der Aufführung.

Wie versprochen sende ich Ihnen den versprochenen Feedback:

Das kaleidoskopartige Zusammenspiel von Text, Musik, Rhythmik, Pantomimik, Choreografie und Beleuchtung waren für mich ein aesthetischer Hochgenuss und eine emotionale Massage aller Wahrnehmungskanäle.
Dafür möchte ich Ihnen und Ihrem Team herzlich danken.

Was ich an diesem Abend besonders schätzte und was ich so deutlich noch nie erfahren habe, war der Reichtum an Ober- und Zwischentönen in Text und Musik, bei gleichzeitigem, oft in verschmitzter Form daherkommendem Tiefgang.

Für mich war diese Aufführung ein typisches Spiegelbild unserer heutigen Zivilisation: Ein wilder Mix aus Licht und Schatten, aus Schönem und Verruchtem, aus Wohlklang und Dissonanz, aus Aberglauben und kritischem Vertrauen.

Besonders eindrücklich waren für mich auch : die tempogeladene Themenvielfalt, die provokativ eingesetzten Sprachhülsen und die überraschenden zum Nachdenken anregenden Wortgebilde. - Und dies auf dem Hintergrund unserer aktuellen Sprach- und Sprechversimpelung.

In diesem Zusammenhang noch eine kritische Bemerkung zur CD, die dem Textheft beiliegt.

Da hat mich das aufnahmetechnische Ungleichgewicht zwischen Sprache und Musik gestört. Die Musik meist sehr laut, sehr deutlich und sehr nah. Die Sprache dagegen sehr leise, oft undeutlich und wie von weit her. - Das finde ich schade, Denn der sprachliche Beitrag ist für aktive Zuhörer meines Erachtens ebenso wichtig wie die musikalischen Beiträge.

Die aufnahmetechnische Hervorhebung gesprochener Worte wäre ein grosser Gewinn. Denn diese Texte und die darin verschlüsselten Botschaften wären es wert, konserviert und tradiert zu werden.

Damit verabschiede ich mich von Ihnen mit freundlichen Grüssen und in der Hoffnung, dass Sie uns noch lange als "Formatierer" unseres kollektiven Zivilisationsbewusstseins erhalten bleiben.

Markus Merz

 
 

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